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Schreibtische für zwei Personen im Vergleich

Schreibtische für zwei Personen im Vergleich

Du teilst dir einen Raum mit deinem Partner, sitzt im kleinen Büro Rücken an Rücken mit einem Kollegen oder suchst im Coworking Space einen Platz für zwei Geräte. Der Wunsch nach einem gemeinsamen Tisch klingt zunächst einfach. In der Praxis entscheidet aber nicht nur die Tischplatte, sondern das Zusammenspiel aus Arbeitsfläche, Bewegungsraum, Akustik, Technik und individueller Ergonomie.

Schreibtische für zwei Personen sind deshalb keine reine Möbelentscheidung. Ein statischer Doppeltisch kann für kurze, gleichartige Tätigkeiten ausreichen. Für tägliche Bildschirmarbeit mit wechselnden Nutzern brauchst du dagegen ein Konzept, das sich an Körpergröße, Arbeitsweise und Geräteausstattung anpassen lässt. Die folgende Übersicht zeigt, welche Lösung zu welcher Situation passt.

Konzept Geeignet für Hauptvorteil Hauptnachteil
Bench-System Kleine Teams und gemeinsame Projekte Direkte Kommunikation Wenig Privatsphäre
L-Form Gemeinsames Homeoffice und Eckbereiche Gute Raumaufteilung Hoher Tiefenbedarf
Gegenüberliegende Tische Konzentration und Schulung Sichtschutz durch Rückenwand Mehr Wand- und Gangfläche
Höhenverstellbarer Doppelarbeitsplatz Tägliche Bildschirmarbeit mit zwei Nutzern Individuelle Sitz-Steh-Anpassung Höhere Anschaffungskosten

Wann ein Schreibtisch für zwei Personen sinnvoll ist

Ein Paar arbeitet im Homeoffice in einem Raum. Beide brauchen einen Monitor, eine Tastatur und etwas Ablage, aber keiner möchte zwei komplette Arbeitsplätze im Zimmer verteilen. In einem kleinen Büro arbeiten zwei Personen an einem gemeinsamen Projekt und müssen sich schnell abstimmen. Im Coworking Space teilen sich zwei Freelancer einen Hot Desk, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten.

In allen drei Fällen geht es um mehr als eingesparte Stellfläche. Du musst klären, wie gleichzeitig gearbeitet wird, welche Geräte auf dem Tisch stehen und ob beide Personen Ruhe brauchen. Ein gemeinsamer Tisch ist sinnvoll, wenn die Arbeitszeiten ähnlich sind, die Tätigkeiten vergleichbar bleiben und die Arbeitsplätze klar voneinander getrennt werden können.

Ein eigener Tisch pro Person ist die bessere Wahl, wenn eine Person dauerhaft telefoniert und die andere konzentrierte Analysearbeit erledigt. Auch stark unterschiedliche Arbeitszeiten sprechen nicht automatisch für einen Doppeltisch. Wenn ein Arbeitsplatz regelmäßig frei bleibt, kann ein gemeinsames System sinnvoll sein. Wenn beide Arbeitsplätze jedoch ständig vollständig eingerichtet bleiben müssen, brauchst du ausreichend Tiefe, Stauraum und eine saubere technische Trennung.

Praktische Regel: Entscheide zuerst über die Arbeitsbeziehung, dann über die Tischform. Nähe hilft bei Zusammenarbeit, Abstand hilft bei Konzentration.

Die deutsche Bürorealität spricht dafür, Zweierlösungen ernst zu nehmen. Eine Studie der TU Darmstadt zur Büroarbeit nennt geteilte Büros für zwei bis drei Mitarbeitende als häufigste Büroform mit 39 %. Gleichzeitig arbeiten 69 % der Befragten an einem fest zugeordneten Arbeitsplatz, während 23 % Desksharing nutzen. Beschäftigte in Zwei- bis Drei-Mitarbeiterbüros erreichen dort 67 % Zufriedenheit, gegenüber jeweils 53 % in Großraumbüros und Multispace-Konzepten.

Auch die IBA-Studie zum Status quo der Büroarbeit ordnet kleine Büroeinheiten als stabil ein. 53 % der Bürobeschäftigten arbeiten in Einzel- oder Zweipersonenbüros. Der Anteil lag 2023/24 nur 5 Prozentpunkte unter dem Wert von 2014. Die vier gängigen Konzepte unterscheiden sich vor allem darin, wie sie Kommunikation, Privatsphäre, Stellfläche und Anpassbarkeit gewichten.

Die vier gängigen Konzepte im Überblick

Die Grundform bestimmt, wie nah zwei Personen sitzen, wohin Monitore zeigen und wo Kabel sowie Stauraum untergebracht werden. Ein Bench-System ist nicht einfach ein langer Tisch. Eine L-Form ist nicht automatisch platzsparend. Entscheidend ist, ob die Geometrie zu deinem Raum und zu deiner Arbeitsweise passt.

Konzept Flächenbedarf Privatsphäre Ergonomie Typischer Einsatz
Bench-System Eine lange, zusammenhängende Zone Gering, Trennwand nötig Gut bei ausreichend Tiefe Kleine Teams
L-Form Hohe Tiefe, Eckfläche erforderlich Mittel bis gut Gut, wenn beide Zonen getrennt sind Homeoffice
Gegenüberliegende Tische Zusätzliche Wand- und Gangfläche Gut durch gemeinsame Rückwand Gut bei getrennten Platten Konzentration, Schulung
Höhenverstellbarer Doppelarbeitsplatz Mehr Technik- und Konstruktionsraum Je nach Trennung Sehr gut bei individueller Verstellung Tägliche Bildschirmarbeit

Bench-System

Beim Bench-System sitzen zwei Personen an einer durchgehenden Platte, meist mit einer gemeinsamen Mittelzone für Kabel oder Technik. Die Lösung passt zu Teams, die häufig sprechen, Dokumente teilen oder an einem Projekt arbeiten. Eine Tischtrennwand verbessert die visuelle und akustische Abgrenzung, ohne den direkten Austausch vollständig zu verhindern.

Der Nachteil liegt in der fehlenden Privatsphäre. Tastaturgeräusche, Telefonate und Bewegungen bleiben für beide Personen präsent. Außerdem führt eine gemeinsame Platte zu Konflikten, wenn ein Nutzer mehr Tiefe oder eine andere Tischhöhe benötigt.

L-Form

Die L-Form nutzt eine Raumecke und teilt die Arbeitszonen entlang zweier Schenkel. Beide Personen können in dieselbe Richtung oder leicht versetzt arbeiten. Das reduziert direkten Blickkontakt und schafft eine klare optische Grenze.

Du brauchst dafür aber mehr Tiefe als bei einer geraden Platte. Die Ecke darf nicht mit Monitoren, Dockingstationen oder Ablagen blockiert werden. Für ein gemeinsames Homeoffice ist die L-Form oft die ausgewogenste Grundform, sofern die Raumgeometrie sie zulässt.

Gegenüberliegende Tische

Zwei gegenüberliegende Platten an einer gemeinsamen Rückwand bieten einen festen visuellen Abschluss. Die Nutzer sehen sich weniger direkt und können konzentrierter arbeiten. Diese Variante eignet sich auch für Schulungs- oder Trainingssituationen, wenn die Plätze klar organisiert sind.

Sie braucht allerdings eine ausreichend lange Wand und einen funktionierenden Gang. Ohne akustische Maßnahmen können Gespräche weiterhin deutlich übertragen werden.

Höhenverstellbare Doppelarbeitsplätze

Hier stehen zwei elektrisch verstellbare Tische nebeneinander oder zwei unabhängig geführte Gestelle tragen eine optisch verbundene Platte. Die Lösung kostet mehr, bietet aber den entscheidenden Vorteil: Beide Personen können ihre Arbeitshöhe separat anpassen.

Das ist besonders wichtig, wenn Menschen mit unterschiedlicher Körpergröße täglich am selben Arbeitsplatz arbeiten. Ein großer Tisch mit fester Höhe ersetzt keine individuelle Anpassung.

Maße und Normen für Doppelarbeitsplätze

Bei der Planung zählt nicht nur die Gesamtbreite. Ein Bildschirmarbeitsplatz braucht eine nutzbare Tiefe, Bewegungsraum und ausreichenden Beinraum. Die BAuA erläutert in der ASR A1.2, dass bei unmittelbar nebeneinander angeordneten Arbeitsplätzen je Arbeitsplatz mindestens 1,20 m Bewegungsfläche vorgesehen werden soll. Die VBG nennt für einen vollwertigen Bildschirmarbeitsplatz eine Schreibtischplatte von mindestens 1,6 m x 0,8 m, damit typische Arbeitsmittel praktisch angeordnet werden können.

Für eine Person gelten damit 160 cm Breite und 80 cm Tiefe als belastbare Basis für normale Bildschirmarbeit. Bei zwei Personen reicht es nicht, die Breite gedanklich zu verdoppeln und den Raum dazwischen zu vergessen. Jeder Platz braucht eine eigene Bedienzone, einen freien Beinbereich und eine Bewegungszone.

Vorgabe Mindestmaß Bedeutung für zwei Personen
Arbeitsfläche pro Bildschirmarbeitsplatz 1600 x 800 mm Jede Person braucht eine eigene Geräte- und Armzone
Reduzierte Tischbreite bei eingeschränkter Nutzung 1200 mm Für Doppelarbeitsplätze meist nicht ausreichend
Bewegungsfläche bei unmittelbar nebeneinander angeordneten Arbeitsplätzen 1,20 m je Arbeitsplatz Die Zonen dürfen nicht durch Möbel oder Kabel blockiert werden
Regelmäßige Bürofläche 8 bis 10 m² je Arbeitsplatz Für zwei Plätze müssen Tisch, Stühle, Stauraum und Wege zusammenpassen
Büro mit höherem Verkehrs- und Störflächenbedarf 12 bis 15 m² je Arbeitsplatz Relevant bei offenen Teamflächen
Beispiel eines Zweipersonenbüros 10,12 m² je Arbeitsplatz Enthält Sitz- oder Steharbeitstisch, Rollcontainer, Regale und Schranksysteme

Die DGUV Information 215-410 verbindet die Anforderungen an Büromöbel mit den ergonomischen Bedürfnissen unterschiedlicher Körpermaße. Die DIN EN 527-1 und DIN 33402-2 liefern dafür die maßgeblichen Grundlagen. Eine Breite von 1200 mm kann bei einem einzelnen Monitor und wenig Schriftgut ausnahmsweise genügen. Für zwei Personen mit mehreren Monitoren, Dokumenten und paralleler Arbeit ist sie ungeeignet.

Ein Bench-System braucht daher eine klar getrennte Gesamtfläche. Die oft genannten Planungswerte für konkrete Layouts solltest du nicht isoliert betrachten. Eine gerade Platte muss die individuellen Arbeitszonen, Mittelzonen und Kabelwege aufnehmen. Bei einer L-Form entscheidet die Tiefe der Schenkel über die Bewegungsfreiheit. Gegenüberliegende Tische brauchen zusätzlich einen freien Gang. Bei einem elektrisch verstellbaren System musst du prüfen, ob Gestell, Platte und Kabel während der gesamten Bewegung stabil bleiben.

Für die persönliche Sitzhöhe hilft dir außerdem ein Leitfaden zur optimalen Schreibtischhöhe. Ein fester Tisch liegt typischerweise bei 740 mm plus oder minus 20 mm. Höhenverstellbare Sitzarbeitsplätze decken typischerweise 650 bis 850 mm ab, Sitz-Steh-Tische 650 bis 1250 mm. Diese Bereiche sind besonders relevant, wenn zwei Nutzer dieselbe Fläche abwechselnd oder parallel verwenden.

Ergonomie und Kabelmanagement in der Praxis

Ein Doppelarbeitsplatz funktioniert ergonomisch nur, wenn beide Personen ihre Eingabegeräte, Monitore und Körperhaltung unabhängig organisieren können. Eine gemeinsame Tischhöhe ist dafür selten ausreichend. Unterschiedliche Körperproportionen führen schnell dazu, dass eine Person zu hoch und die andere zu niedrig sitzt.

Elektrisch verstellbare Systeme lösen dieses Problem nur dann sauber, wenn die beiden Arbeitsplätze getrennt steuerbar sind. Zwei Säulen oder zwei Tischgestelle sollten unabhängig arbeiten oder getrennte Speicherpositionen besitzen. Die in der Praxis relevanten Verstellbereiche reichen, je nach Konstruktion, vom Sitzbereich bis in den Sitz-Steh-Bereich. Eine einzelne gemeinsame Steuerung ohne getrennte Positionen ist für zwei Nutzer unpraktisch.

Zwei moderne, höhenverstellbare Schreibtische mit Bürostühlen in einem hellen, professionellen Arbeitsbereich für zwei Personen arrangiert.

Die Arbeitszonen müssen getrennt bleiben

Plane pro Person eine eigene Monitorzone, Tastaturposition und Ablage. Bei einer gemeinsamen Platte sollten die Monitorbasen nicht in die Mitte ausweichen, weil sie sonst den nutzbaren Raum des jeweils anderen Platzes verkleinern. Besonders bei breiten Monitoren oder mehreren Bildschirmen brauchst du ausreichend Tiefe und eine klare Zuordnung.

Auch die Kabel sollten nicht in einer einzigen mittigen Wanne zusammenlaufen. Besser sind zwei getrennte Kabelwannen, je eine links und rechts, ergänzt durch vertikale Kabelführungen am Tischbein und Kabeldurchlässe in der Platte. Eine eigene Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz pro Person erleichtert Reinigung, Umbau und Fehlersuche.

  • Bench-System: Eine durchgehende Power-Rail unter der Tischkante passt zu gemeinsam genutzten Platten.
  • Gegenüberliegende Tische: Bodentanks vermeiden quer über den Boden laufende Leitungen.
  • L-Form: Die Ecke braucht einen eigenen Kabelweg, sonst sammeln sich Netzteile und Dockingstations im Kniebereich.
  • Getrennte Arbeitsplätze: Zwei Kabelwannen sind sinnvoller als eine überfüllte zentrale Lösung.

Weitere Details findest du im Beitrag zum Kabelmanagement am Arbeitsplatz. Akustik gehört ebenfalls in die Planung. Eine Tischtrennwand kann Schall zwischen den Plätzen reduzieren, darf aber die Sicht zur Tür nicht versperren. Für Telefonarbeit und konzentrierte Aufgaben ist eine seitliche oder mittige Abschirmung meist sinnvoller als eine hohe geschlossene Wand.

Materialien und Kosten im Vergleich

Das Material entscheidet über Stabilität, Gewicht, Kantenfestigkeit und Optik. Bei einem stationären Doppelarbeitsplatz kannst du schwerere Platten einsetzen. Bei einem elektrisch verstellbaren System muss das Gestell das Gewicht der Platte, Monitore, Halterungen und weiterer Geräte zuverlässig bewegen.

Melaminbeschichtete Spanplatten mit einer Stärke von 25 bis 30 mm sind der übliche Einstieg. Sie sind preisgünstig und für stationäre Nutzung geeignet. Häufige Höhenverstellung belastet jedoch die Kanten und Verbindungspunkte stärker. Tischlerplatten mit HPL-Beschichtung sind stabiler und langlebiger, kosten pro Meter etwa 30 bis 50 % mehr als einfache Standardlösungen. Diese Angaben zur Materialwahl und zu den Kosten stammen aus den vorgegebenen Produkt- und Planungsdaten, nicht aus einer allgemeinen Marktstatistik.

Massivholz aus Eiche oder Buche wirkt hochwertig und eignet sich vor allem für feste Tischhöhen. Das hohe Plattengewicht kann elektrische Antriebe stärker belasten. Stahlgestelle mit Quadratrohrprofilen von 60 x 60 mm oder 80 x 80 mm bieten hohe Steifigkeit. Aluminiumgestelle sind leichter und wirken zurückhaltender, liegen aber preislich höher.

Materialkombination Preis pro Arbeitsplatz Eignung Hinweis
Melaminbeschichtete Spanplatte, Standardgestell Ab etwa 250 Euro bei einfachem Doppelplatz Stationäres Homeoffice und gelegentliche Nutzung Preisgünstig, Kanten sorgfältig schützen
HPL-beschichtete Tischlerplatte, Stahlgestell Etwa 30 bis 50 % höherer Plattenpreis pro Meter Regelmäßige, intensive Nutzung Stabiler und widerstandsfähiger
Massivholz, festes Stahlgestell Je nach Ausführung höher Stationäre Arbeitsplätze Hohes Gewicht bei Höhenverstellung
Aluminiumgestell mit Standardplatte Höhere Gestellklasse Moderne, leichtere Raumkonzepte Geringeres Gewicht, aber teurer
Kabelmanagement aus Schlauch, Kette oder Kanal 30 bis 120 Euro pro Arbeitsplatz Jede Konfiguration Zwei getrennte Führungen bevorzugen
Elektrische Höhenverstellung mit zwei Säulen 400 bis 900 Euro Aufpreis pro Tisch Tägliche Sitz-Steh-Nutzung Unabhängige Steuerung prüfen

Ein solider Doppelarbeitsplatz reicht in den vorgegebenen Preisrahmen von 500 Euro für eine einfache stationäre Lösung bis zu 3.500 Euro für eine höhenverstellbare Premiumausführung. Entscheidend ist nicht die Zahl allein, sondern die Ausstattung pro Arbeitsplatz. Wenn du beim Gestell sparst, aber zwei schwere Monitor-Setups planst, kann die Stabilität zum Engpass werden. Wenn du bei der Platte sparst, fehlen oft Tiefe und belastbare Kabeldurchlässe.

Für Unternehmen zählen zusätzlich Montage, Ersatzteile, Garantie und Erweiterbarkeit. Ein modulares System lässt sich leichter an weitere Plätze anpassen als eine individuell gebaute Massivholzplatte.

Empfehlung nach Einsatzort

Für ein gemeinsames Homeoffice mit zwei Erwachsenen empfehle ich einen höhenverstellbaren L-förmigen Doppelarbeitsplatz. Die Ecke trennt die Arbeitsbereiche optisch, ohne den Raum durch eine zusätzliche Wand zu teilen. Beide Personen können unabhängig sitzen oder stehen, während Monitore und Unterlagen auf eigenen Schenkeln bleiben.

Eine Schenkellänge von 180 bis 200 cm ist für diese Nutzung realistisch, sofern der Raum die entsprechende Tiefe und Bewegungsfläche bietet. Die L-Form passt besonders dann, wenn eine Person regelmäßig telefoniert und die andere konzentriert arbeitet. Sie ist auch für unterschiedliche Geräteausstattungen geeigneter als eine durchgehende Platte, weil jeder Bereich separat organisiert werden kann.

Klassisches Büro mit festem Team

Im Büro mit einem dauerhaft zusammenarbeitenden Team ist das Bench-System die pragmatische Wahl. Es nutzt die Fläche effizient und unterstützt kurze Abstimmungen. Ergänze die Platte um Trennwände, getrennte Stromversorgung und persönliche Ablagen. Ohne diese Elemente wird der Tisch schnell zu einer gemeinsamen Ablage statt zu zwei vollständigen Arbeitsplätzen.

Die Arbeitsplatzplanung für offene Büroflächen sollte außerdem Wege, Geräusche und Rückzugsmöglichkeiten berücksichtigen. Ein Bench-System passt nicht zu jedem Team. Wenn Telefoncoaching und stille Konzeptarbeit direkt nebeneinander stattfinden, brauchst du akustische Trennung oder verschiedene Zonen.

Coworking und flexible Nutzung

Im Coworking Space funktioniert eine Mischung besser als ein einheitliches Layout. Nutze Bench-Plätze für Kommunikationszonen und höhenverstellbare Einzeltische an der Wand für konzentrierte Aufgaben. Gegenüberliegende Tische lohnen sich, wenn paralleles Arbeiten ohne ständigen Blickkontakt oder ein Trainingscharakter im Vordergrund steht.

Bei täglicher Nutzung durch Personen unterschiedlicher Größe ist elektrische Verstellbarkeit kein optionales Extra. Ein großer statischer Tisch schafft Fläche, aber keine individuelle Sitz-Steh-Position. Für DESKSPACE ist in diesem Zusammenhang ein elektrisch höhenverstellbarer Tisch mit 200 x 80 cm relevant, wenn zwei Meter Tischbreite für mehrere Monitore oder zusätzliches Equipment gebraucht werden. Das Corner-Konzept lässt sich mit einem Einstellwinkel von 180 Grad und größeren Tischplatten in einer L-Form planen. Die genannten Produktdaten stammen aus den bereitgestellten Herstellerinformationen.

Checkliste vor dem Kauf

Prüfe den Arbeitsplatz nicht nur im Möbelkatalog. Markiere die Stellfläche am Boden, stelle Monitore und Stühle testweise auf und kontrolliere, ob beide Personen gleichzeitig aufstehen, sitzen und den Platz verlassen können.

  • Stellfläche: Passt das gewählte Konzept in den Raum, inklusive Stühlen, Schrank, Gang und Bewegungszonen?
  • Arbeitsfläche: Erhält jede Person mindestens 1600 x 800 mm für normale Bildschirmarbeit, wie in der DGUV Information 215-410 beschrieben?
  • Konzept: Passt Bench, L-Form, Gegenüberstellung oder Einzelverstellung zur tatsächlichen Zusammenarbeit?
  • Sitz-Steh-Funktion: Können beide Nutzer ihre Höhe unabhängig einstellen?
  • Beinraum: Bleiben Kabelwannen, Tischbeine und Rollcontainer außerhalb des Kniebereichs?
  • Akustik: Brauchst du eine Trennwand, Seitenblende oder eine separate Ruhezone?
  • Technik: Hat jeder Platz eigene Stromversorgung, Kabeldurchlass und Dockingstation?
  • Belastbarkeit: Trägt das Gestell Platte, Monitore, Halterungen und Zubehör bei jeder Höhe?
  • Aufbau: Passt die Platte durch Türen, Treppenhaus und Aufzug?
  • Budget: Ist der Betrag pro Arbeitsplatz kalkuliert, inklusive Gestell, Kabelmanagement und Zubehör?
  • Service: Sind Garantie, Ersatzteile, Montage und Rückgabe klar geregelt?

Draufsicht eines Doppelschreibtisch-Arbeitsplatzes mit zwei Laptops, Stühlen, Pflanzen und wichtigen Messwerkzeugen für eine ideale Büroplanung.

Ein Doppelarbeitsplatz ist passend, wenn Fläche, Technik und Ergonomie gemeinsam geplant sind. DESKSPACE bietet dafür elektrisch höhenverstellbare Tischsysteme, Tischplatten, Gestelle und Zubehör für Homeoffice, Büro und flexible Teamflächen. Prüfe die passenden Lösungen und plane deinen Arbeitsplatz mit DESKSPACE, bevor du eine gemeinsame Tischplatte bestellst.

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